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Stadt bereitet juristische Mittel gegen Meisterbetrieb wegen Verdacht auf Betrug vor

Die Sanierung der Diesterwegschule ist mit einem geschätzten Auftragsvolumen von über 5 Mio. Euro das mit Abstand größte Investitionsprojekte der Stadt Werdau in den letzten Jahren. Kurz vor Bauende mussten Mitarbeiter der Stadtverwaltung jedoch im Rahmen einer Kontrolle erhebliche Schäden am neu eingedeckten Dach feststellen. Dabei handelt es sich um teils derart massive Baumängel, dass umfangreiche Zusatzmaßnahmen erforderlich sind. Um einen reibungslosen und sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten wurden bereits erste Sofortmaßnahmen durchgeführt. Auch Schäden durch eindringendes Wasser waren eingetreten.

Eine weitere fachkundige Begutachtung kam zu dem Ergebnis, dass weite Teile des rund 1700 Quadratmeter großen Daches wieder aufgenommen und neu eingedeckt werden müssen. Es besteht derzeit die Gefahr, dass die zusätzlichen Kosten, zumindest vorläufig, über die Stadtkasse vorfinanziert werden müssen. „Die Ausmaße eines systematisch schlecht gedeckten Daches sind kaum vorstellbar“, stellt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki sichtbar entsetzt fest und macht unmissverständlich klar: „Wir werden die Verantwortlichen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Rechenschaft ziehen“.

Aufgrund der noch nicht absehbaren Kosten der notwendigen Schadensbeseitigung ist die Stadt gezwungen bis auf weiteres eine Haushaltssperre zu verhängen.

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